DAS TAL

Der Schauplatz liegt im Übelbachtal, ein Hochtal, welches Teil der südlichen Alpen ist, ca. 40 km nördlich von Graz.

Am Rande der Zivilisation gelegen, besteht die Hauptaktivität in der Forstwirtschaft, welche auch das Landschaftsbild und die Vegetation prägt. Großteils Fichten und Lerchen, vereinzelt auch Kiefern, Buchen, Birken, Eschen, Ahorn und Hollunder wachsen hier.

In den Sommermonaten bringen die Bauern der Umgebung ihre Kühe auf die Weiden nebenan und der Klang der Kuhglocken legt sich sphärische auf das Grundrauschen des Übelbaches.


Die Wälder sind aber auch voller Wildtiere: Wir beobachten immer wieder Rehe, Gämse, Eichhörnchen, Füchse, Dachse, und viele, viele Vogelarten wie zum Beispiel Schwalbe, Rotkehlche, Specht, Meise, Rotschwanz, Krähen, Raben, Eulen, Falken, Bussarde und Adler (etwas weiter oben).

Im Jahr 2015 wurden wir auch Schauplatz großer Bergfinken Schwärme, die wie gespenstisch schwarze Geister durch die Hochtäler flogen. Die Jäger wissen auch um einen Wolf, der dieses Tal als sein Revier ausgesucht hat – wir haben ihn aber noch nie zu Gesicht bekommen.

Es gibt unzählige Bäche und kleine Wasserfälle, die in den Übelbach fließen, welcher wiederum in der Mur mündet. Im Sommer sammeln wir Eierschwammerl, und es gibt auch jede Menge wilder Himbeeren, Brombeeren, Hollunder und Wildkräuter. Im kalten Wintern friert der Übelbach ein und formt die wildesten, wunderschönsten Eisskulpturen.
 

Spaziert man die Forststraße weiter, gelangt man auf den Wanderweg zur Gleinalm Schutzhütte, die ca. 2h zu Fuß erreichbar ist und im Sommer viele Wanderer und Radfahrer anzieht. Der Weg ist Teil der Pilgerstrecke Jakobsweg.
 

The View from the Gleinalm